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Wahlshausen feiert den 3. Platz

Umweltministerin Hinz: Der Erfolg der Dörfer beruht auf Kreativität und Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Nach der Bereisung vom 16. Juni bis 01. Juli 2015 der Bewerberdörfer durch die Landesbewertungskommission, stehen die Sieger des hessischen Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ nun fest.

Alle Teilnehmer hatten sich seit Monaten tatkräftig auf den Besuch der Kommission vorbereitet und zeigten sich von ihrer besten Seite. Im Rahmen des Wettbewerbs konnten die Bürger ihre vielfältigen Ideen und Projekte entwickeln und mit ausgefallenen Präsentationen die Jury beeindrucken. Der Erfolg der Dörfer ist Ausdruck der Kreativität der Bürger und der Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements, betonte Umweltministerin Priska Hinz am Montag in Wiesbaden.

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Kommunalpolitische Entwicklung des Ortsteils Wahlshausen

 

Aus den uns zugänglichen Büchern, haben wir eine Aufstellung der Ortsoberhäupter angefertigt.

1639

Andtreas

Geis

Grebe

1785 – 1807

Joh. Heinr.

Wagner

Grebe

1807 – 1813

Jacob

Kraus

Maire

1813 – 1824

Martin

Happel

Grebe

1824 – 1830

Jakob

Gischler

Grebe

1830 – 1834

?

Schwalm

Grebe

1834 – 1852

Johannes

Wagner

Bürgermeister

1852 – 1868

Johannes

Allendorf

Bürgermeister

1868 – 1873

Joh. Georg

Wagner

Bürgermeister

1873 – 1892

Johannes

Wagner

Bürgermeister

1892 – 1916

Heinrich

Happel

Bürgermeister

1916 – 1919

Wiegand

Becker

Bürgermeister

1919 – 1945

Joh. Georg

Wiegand

Bürgermeister

1945 – 1958

Heinrich

Landefeld

Bürgermeister

1958 – 1959

Heinrich

Pfalzgraf

Bürgermeister

1959 – 1974

Heinrich

Wagner

Bürgermeister

 

Durch die Verwaltungsreform verliert Wahlshausen am 01.04.1974 seine Selbständigkeit und wird Ortsteil der Gemeinde Oberaula. Den neuen Ortsteil Wahlshausen vertritt ab diesem Zeitpunkt das Gremium „Ortsbeirat“. Der Ortsbeirat setzt sich aus 7 gewählten Mitgliedern zusammen, die wiederum aus ihrer Mitte den Ortsvorsteher wählen.

Der Ortsbeirat ist in allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsteil betreffen, zu hören, insbesondere beim Entwurf des Haushaltsplans und hat ein Vorschlagsrecht. Er muss zu denjenigen Fragen Stellung zu nehmen, die ihm von der Gemeindevertretung oder vom Gemeindevorstand vorgelegt werden.

Seit dem 01.04.1974 wurden von den Ortsbeiräten, unter Vorsitz der nachfolgend genannten Ortsvorsteher, die stichwortartig aufgeführten Maßnahmen erarbeitet, beschlossen und durchgeführt:

Johannes Brehm

Ortsvorsteher vom 01.04.1974 – 31.03.1987

Erweiterung des Friedhofes, Bau der Gehwege innerhalb der Ortslage entlang der B 454, Errichtung der Schutzhütten „Sandkaute“ und „Kranzborn“, Aufstellung der beiden Buswartehallen an der B 454.

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Die Trinkwasserversorgung im Ort

Die Trinkwasserversorgung der Einwohner erfolgte früher, neben den Wasserläufen, hauptsächlich aus einigen Hausbrunnen. Nicht jeder Hauseigentümer war jedoch in der Lage bei seinem Grundstück einen Brunnen anzulegen, denn nicht überall gab es Grundwasser.

Von fünf Haushalten wurde 1905 eine private Wasserleitung gebaut, die fasste eine stark laufende Quelle „Hinter der Stätte“ nutzte. Wegen des geringen Gefälles konnten Zapfstellen aber nur in den Kellern und Stallräumen eingerichtet werden. 1919 gab es erste Bemühungen, eine Gemeindeversorgung zu schaffen. Man ließ die Quellen im Bersbach, der Groh und dem Kranzborn untersuchen und zog einen Anschluss an die Quelle der Gemeinde Gersdorf, oberhalb von Willingshain in Betracht. Im August 1925 wurde die Quelle am Kranzborn aufgegraben, um die Leistung festzustellen; sie war aber nicht ausreichend. Im Januar 1926 stellten einige Bürger einen Antrag an die Gemeinde, auf Kauf der von Dörnbergschen Quelle oberhalb der Bahn in Hausen, genannt der „Jungfernborn“. Der Antrag wurde abgelehnt. Im Juni 1927 beschloss die Gemeindevertretung, einen Wünschelrutengänger zu Rate zu ziehen. Er fand leider in der Gemarkung keine geeignete Quelle für den Bau einer Wasserleitung. Im Mai 1928 bekam die Fa. Weppler den Auftrag, die Quelle im Kranzborn aufzugraben und mit Brettern einzuschalen. Für die Kosten von 1.050 RM nahm die Gemeinde bei der Kreissparkasse ein Darlehen auf. Im November 1928 wurde der Ingenieur Köhler aus Fulda beauftragt, für die Quelle im Bersbach einen Plan zu erstellen. Weil der Kostenvoranschlag für diese Maßnahme den hohen Betrag von 48.000 RM vorsah, wurde von der Ausführung Abstand genommen. 1938 war die Wasserleitung wieder Thema einer Gemeinderatssitzung, aber auf Grund fehlender Finanzmittel konnte keine Planung in Auftrag gegeben werden. Nun kam der Krieg, und an den Bau einer Wasserleitung war nicht zu denken.

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Das Backhaus im Gräsbach

Aus der Zeichnung geht hervor, dass Lorenz Battenberg am 26.06.1881 die Genehmigung zum Bau des Backhauses erhalten hat. Unter anderem heißt es da: „Risse zu einem neuen einzügigen Backhaus mit Ofen für Herrn Lorenz Battenberg zu Wahlshausen“ und „für die richtige Ausführung des Baues sind verantwortlich der Bauherr und Übernehmer, Maurermeister J. Nuhn, Lorenz Battenberg“ und „Technisch geprüft. Bei Anlage des Schornsteins und der Züge des Backofens sind die Vorschriften des D-22…. der Bauordnung zu beachten, Homberg den 26.06.1881“. Das Backhaus wurde auf Gemeindeeigentum errichtet und war ein Gemeinschaftsbackhaus von 10 Familien:

Wagner, Johannes (Schenkes/Nuhn)
Kimpel, Johannes (Kimpels/Wenzel)
Battenberg, Lorenz (Beckesch/Stiebing)
Paul, Johann Heinrich (Pauls)
Hahl, Heinrich (Röths-Willems)
Paul, Andreas (Jules)
Röth, Nikolaus (Peffesch/Imhof)
Röth, Konrad (Kappels/Knauff)
Koch, Johannes (Kochs/Bornschier)
Becker, Ludwig (Brehms/Korth) deren Anteil ging über auf Brehm, Caspar (Brehm/Eifler)

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Gemarkungsbezeichnungen in Wahlshausen

 

Am Bruchrain

 

Die Schwarzäcker

Am Kranzborn

 

Die Straßenäcker

Am Lager

 

Die untere Bersbach

Am Leimenäcker

 

Hinter dem Haibacher Weg

Am Lüderrain

 

Hinter der Stätte

Am Sambel

 

Im Dorf

Am Steinacker

 

Im Gräsbach

Am Stück

 

Im Möllenroth

An der Groh

 

Im roten Grund

An der Sambelswand

 

Im Tal

Auf dem Schmiedesattel

 

Im Elbenroth

Auf dem Steinberg

 

In der Delle

Auf dem Stockacker

 

In der Lohhecke

Auf den alten Wiesen

 

Mitte im Felde

Auf den Gießenäcker

 

Neuwiesen

Auf den Ruppenäcker

 

Obere Haibach

Auf der Hube

 

Rotacker

Auf der Münzenberger Höh’

 

Seerasen

Auf der Nerr

 

Steinberg

Das Eckholz

 

Tal Trift

Der Wepplersgraben

 

Über dem Bersbacher Weg

Die Beetenwiesen

 

Über dem Leimenweg

Die dürren Wiesen

 

Über der Mühle

Die Eichdelle

 

Über der Papiermühle

Die Feldwiesen

 

Unter den Neuwiesen

Die Gräsbachseite

 

Untere Haibach

Die Grün

 

Vor dem Flutgraben

Die Happelswiesen

 

Vor dem Hainberg

Die Hellerwiesen

 

Vor dem Market

Die Kuhl

 

Vor dem Münzenberg

Die Leimenäcker

 

Vor der Gaß

Die Lüderäcker

 

Vor der Giebelwand

Die obere Bersbach

 

Vor der Grün

Die Rotwiesen

 

Vor der Mies

Die Satteln